Im Test: das Kalenji Run Light – Laufen in der dunklen Jahreszeit

Laufen im Winter? Natürlich bietet das Laufband in eurem Fitnessstudio um die Ecke eine Alternative. Zur Überbrückung der ein oder anderen Lauf-Einheit ist dies mit Sicherheit auch ratsam.

Doch immer wenn ich nach überstandener Mühe vom Laufband heruntertorkele, bemerke ich, dass irgendetwas fehlt.

Das Laufen in der Natur, seine Runden auf Waldboden zu drehen, ist einfach unersetzlich.

Nun fällt die Motivation in der dunklen und kalten Jahreszeit sich nach draußen zu begeben bei so manchem eher gering aus. Diese lässt sich aber mit der richtigen Ausrüstung leicht nach oben korrigieren.

An dieser Stelle ist das Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung“ immer wieder eine gern genommene Motivationshilfe.

In leichter Abwandlung dessen, möchte ich euch ein Ausrüstungsgegenstand vorstellen, der im Winter auf keinen Fall fehlen darf: das KALENJI RUN LIGHT, die Alternative zur Stirnlampe.

Die Kalenji Run Light bietet zum einen eine passive Beleuchtung zur Sicherheit: Drei blinkenden LED’s, die auf dem Rücken getragen werden, machen auf den Läufer aufmerksam.

Zum anderen eine perfekte Ausleuchtung des Vorfeldes bis zu einer Reichweite von 20 Metern, sodass auch ein stockdunkler Waldweg in einem hohen Tempo gelaufen werden kann.

Die höchste Stufe bietet 250 Lumen, wobei für mich die mittlere Stufe mit 180 Lumen schon vollkommen ausreichend war. Die niedrigste Stufe mit 90 Lumen ist perfekt für die Dämmerung.

Der Tragekomfort ist erfreulich angenehm. Die richtige Position zu finden dauert einen Moment, aber durch die vorhandenen Einstellmöglichkeiten des Gurtes findet man doch irgendwann die perfekte Position. Diese liegt bei mir etwas unterhalb des Brustkorbes, sodass der Herzfrequenz-Sensor nicht im Wege ist.

Dadurch, dass man die Lampe auf Brust und Rücken trägt, kommt es nicht zu Verkrampfungen im Nacken. Durch Stirnlampen ändert man doch oft unbewusst die Kopfhaltung.

Das Kalenji Run Light im Test
Das Kalenji Run Light im Test

Die Helligkeitsstufen lassen sich über Knopfdruck regeln. Hier könnte das haptische Feedback, ob nun schon gedrückt wurde oder nicht, etwas stärker ausfallen. Gerade mit Handschuhen fiel mir das etwas zu gering aus.
Ein weiterer Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte: bei dem kleinen Schwätzchen zwischendurch blendet man seine Mitstreiter nicht, da der Lichtkegel nicht auf Augenhöhe, sondern schön nach unten gerichtet ist!

Fazit: Für 39,99 Euro nicht ganz günstig, aber für den ambitionierten Läufer zu empfehlen!

PS: Ich habe die Lampe nicht geschenkt bekommen. Daher ist mein kleiner Testbericht nicht gekauft!