Kalmit-Klapprad-Cup – 2017 geht’s im Duo den Berg hinauf!

Den Kalmit-Klapprad-Cup kann man kurz beschreiben mit: DAS RENNEN. Das Rennen, weil absolutes Highlight, absolutes Pflichtprogramm im Jahreskalender.

Genau das stellte Amelie auch direkt fest, als sie im vergangenen Jahr das erste Mal als Zuschauer dabei war. Und was macht man, wenn man von einem Event begeistert ist und die ein oder andere Schorle schon getrunken hat? Man lässt Sprüche los, in Richtung: „Da wäre ich auch gern mal dabei“. Blöd nur, dass das bei mir immer so eine Sache ist. Fehler! Zack verhaftet!

Per Ebay-Kleinanzeigen war direkt in der Woche danach schnell ein Tandem gefunden. Abzuholen in Umland von Berlin.

Kleine Randnotiz an dieser Stelle: Mit Hermes lassen sich zwar Fahrräder verschicken, aber keine Tandems! Das Problem war also da. Wie bekommen wir das Tandem nach Hause? Kurzerhand entstand der Plan das Fahrrad auf dem Weg zum Berlin-Marathon abzuholen. Gesagt getan, wir haben unser Schätzchen selbst im Brandenburger Nichts abgeholt.

Gerade so ging das gute Stück ins Auto!

Wir machten uns dann auch gleich ans Werk das Tandem ordentlich zu restaurieren. Den Zustand würde ich mal aufgrund des Flugrosts mit der Schulnote 5 beschreiben. Die Lager teilweise fest, Schutzbleche, Sättel, Pedale … musste alles neu kommen!

 

Trotzdessen haben wir natürlich bevor es ans Zerlegen ging mal eine erste Testrunde gedreht.
Fazit: Wir brauchen definitiv noch die ein oder andere Übungsstunde! Da „KLAPPt“ das Zusammenspiel noch nicht 😉

Erster Schritt nachdem das Fahrrad komplett in seine Einzelteile aufgesplittet war: Sandstrahlen und Lackieren. Wohl der aufwendigste Schritt des Ganzen.

Daher habe ich diese Arbeit, entgegen meiner vorherigen Klapprad-Mach-Neu-Aktionen, an Profis delegiert. Wenn jemand nen guten Sandstrahler und Lackierer sucht, meldet euch bei mir, ich kenne da jemanden 😀

Die Hauptteile waren damit schon mal fertig. Jetzt ging es an die ganzen Chrom-Teile. Polieren, schrubben, rubbeln …

Bis man diesen Mist von Flugrost da runter hatte und die Teile in altem Glanz erstrahlen konnten hat es eine lange Zeit gedauert.

Hier ein fettes Dankeschön ein meinen Vater. Er hat mir den Großteil der Arbeit abgenommen. Wenn ich Recht überlege sogar fast den ganzen Teil!

Der Anfang ist gemacht: Zusammenbau!

Auch der Zusammenbau lief auch unter der Regie meines Vaters. Einige Stunden gingen ins Land bis jedes Teil wieder an seiner Stelle war. Langsam aber sicher nahm das Renngefährt für 2017 aber Gestalt an.

Die Front sieht schon mal sehr genial aus!

Fertig! Nur noch ein paar Feinheiten sind zu tun. Der Klapprad-Cup 2017 kann kommen.

Das Endprodukt: „Der gelbe Blitz“