Langer Dauerlauf – Muss das sein? Was bringt’s?

Wer von euch da draußen schon einmal einen Marathon gelaufen ist, kennt das Phänomen „Kopf gegen Beine“. Ab Kilometer 32 wird es richtig hart: Ausdauersport hat an dieser Stelle auch viel mit Aushalten zu tun.

Aber was kann man tun, um diese Leidenszeit zu verkürzen bzw. erst gar nicht in die Lage zu kommen?

In der Vorbereitung auf die Königsstrecke der Leichtathletik ist es wichtig, lange Läufe zu bestreiten. Für den normalen, aber auch ambitionierten Freizeitsportler reichen Läufe über 25 bis 32 Kilometer vollkommen aus.

Zwei Gründe sprechen dafür, solche langen Dauerläufe in den Trainingsplan einzubauen:

  • Zum einen nimmt es die Angst vor den 42,195 Kilometer, da ja im Training schon 32 Kilometer möglich waren,
  • zum anderen kennt der Körper die Belastung und entwickelt Fähigkeiten diese zu bewältigen.

Mit dieser Art des Trainings wird das Ausdauerniveau gesteigert. Dies wird erreicht durch die lange Zeitdauer des Trainings (circa 3 Stunden) und die dabei erstrebenswerten niedrigen Herzfrequenzen (circa 65 Prozent der maximalen Herzfrequenz).

Aber nicht übertreiben!

Vor einem Marathon, bietet es sich an 5-6 Mal auch über die lange Distanz zu trainieren. Doch ist die Belastung für Sehnen und Gelenke immens hoch.

Um diese Belastung so gering wie möglich zu halten, ein kleiner Tipp von mir: Trainiert doch einfach alternativ!

Was meine ich damit?

Ganz einfach: Schwingt euch auf das Spinning-Bike, Fahrrad oder was auch immer und steigert so mit langen Einheiten eure Grundlagenausdauer.

Wenn ihr dann zusätzlich noch Stabilisations- und Kräftigungsübungen einbaut werdet ihr sehen, dass euer Körper auch so perfekt auf den Marathon vorbereitet wird!