Radeln auch in der kalten Jahreszeit – Fit durch den Winter auf dem Indoor-Bike

Langsam aber sicher wird auch der Härteste beim Blick aus dem Fenster die Radsaison für beendet erklären.

Das geliebte Bike wird ein letztes Mal geputzt, geölt, gepflegt, bevor es für einige Monate in der Versenkung verschwindet. Manch einer hängt dermaßen an seinem Rad, dass es kurzerhand an die Wand gehängt wird. Man soll das Prachtstück ja auch über die kalten Tage zumindest begutachten können. Dazu gehöre auch ich, aber das nur am Rande.

Neben den Bikes, die sich nun peu à peu in die Keller verabschieden kann sich auch die eigene Leistungsfähigkeit in selbigen verkriechen. Wer wenig Lust hat, im Frühjahr wieder aufs Neue seine Form zu suchen und sie erst gegen Sommer zu finden, sollte auch im Winter regelmäßig aufs Rad steigen. Und das ist leichter, als so manchner glaubt!

„Wahre Champions werden im Winter geboren!“

Gemäß dem Motto: „Im Winter gewinnt man, nicht im Sommer“, bietet Indoor-Cycling die perfekte Lösung für die Motivationsprobleme, die bei dem ein oder anderen in der grauen Zeit auftauchen. Indoor-Cycling kann dir also dazu verhelfen, deine Ausdauer zu halten, ja sogar zu steigern, und ein echter Champion der kommenden Saison zu werden. Auf geht’s!

Was ist Indoor-Cycling?

Indoor-Cycling ist Training in der Gruppe. Du sitzt auf einem Bike mit starkem Rahmen. Dein Gegner ist eine 20-Kilogramm Schwungscheibe. Über diese steuerst du den Widerstand, sodass Fahrten im Flachland, wie auch im Berg simuliert werden. Dazu ein Instructor und Musik, die dich bei deinen Fahrten unterstützen.

Wie steuerst du dein Training?

Dein Training steuerst du optimalerweise über die Herzfrequenz. Im Spinning®-Programm (welches ich auch fahre) wird dein Instructor dir Herzfrequenzen in Prozent deiner maximalen Herzfrequenz vorgegeben. Dadurch erreichst du einen optimalen Trainingsreiz für deine Grundlagenausdauer. Du kannst aber gern auch Trainingsreize an die Laktat-Schwelle heran oder darüber hinaus setzen.

Fazit: Ausprobieren!