Was „hindert“ dich daran einen Hindernislauf zu bestreiten?

Hindernisläufe liegen derzeit voll im Trend. Braveheart Battle, Tough Mudder, Urbanathlon oder StrongmanRun. Diese Reihe könnte man endlos fortsetzen und die Zahl der Läufe und Herausforderungen nimmt stetig zu. Das liegt zum einen an der Wirkung bei den Teilnehmern solcher Läufe: Zu Anfang wird im Körper Noradrenalin ohne Ende ausgeschüttet, welches nach dem Zieleinlauf den körpereigenen Drogen, den Endorphinen, weicht. Kurz, man fühlt sich so, als gipfle in einem die Evolution des Menschen. Zum anderen verdienen die Initiatoren solcher Veranstaltungen eine Menge Geld, da die Startgebühren entsprechend ausfallen.

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Tough Mudder Midlands 2015 in England: Schuhe spenden nach dem Lauf!

Ich selbst habe 2014 meine ersten Erfahrungen auf diesem Feld machen können. Zur 8. Auflage des StrongmanRun auf dem Nürburgring war ich live dabei und musste schmerzlich Lehrgeld bezahlen. Da war zum einen mein völlig bescheidener Startplatz. Erst eine Viertelstunde nach dem Startschuss konnte ich aufgrund der zahlreichen Läufer vor mir locker lostraben. Zum anderen war ich zu diesem Zeitpunkt schon völlig ausgekühlt, dank des Wetters in der Eifel und den 90 Minuten Wartezeit. Zudem war die Wahl einer kurzen Laufhose definitiv die falsche. Die Dinge, die ich beim nächsten Mal ändern möchte, setzen sich in dieser Form weiter fort bis hin zu: Duschutensilien in einen zusätzlichen Beutel deponieren und direkt am Start-/ Zielbereich abgeben.

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StrongmanRun auf dem Nürburgring 2014: ARSCHKALT!

Als Fazit kann an dieser Stelle festgehalten werden: Unvorbereitet in einen derartigen Lauf zu gehen ist möglich, aber ich rate davon definitiv ab. Diesen Fakt haben meine ehemaligen Weggefährten und Freunde Michael Wohlfart und Bastian Schoder erkannt. Ausgangspunkt für die beiden war ihre Teilnahme am letztjährigen Tough Mudder in Nordrhein-Westfalen. Körperlich und geistig waren die beiden auf den Lauf top vorbereitet, doch mussten sie auch schmerzlich erfahren, was der eine oder andere Mangel im Equipment, usw. bewirkt.

Die zwei haben sich seitdem das Ziel gesetzt, im Internet eine Webseite ins Leben zu rufen, die Leute ideal auf Tough Mudder vorbereitet. Strukturiert aufbereitet erfährt man hier alles zur richtigen Vorbereitung, den härtesten Hindernissen, was es bei der Ausrüstung zu beachten gilt, wie man den Lauf am besten mit der GoPro festhalten kann und vieles, vieles mehr. Um stets aktuell über die neuesten Hindernisse, usw. berichten zu können, haben sich beide vorgenommen, dieses Jahr an so vielen Tough Mudder Events in Europa wie möglich teilzunehmen. Es ist einiges in Planung und man darf gespannt sein.

Auch wenn sich die Seite explizit auf Tough Mudder spezialisiert hat, so sind die meisten Infos definitiv auch auf andere Hindernisläufe übertragbar. Wenn du also mit dem Gedanken spielst, an Tough Mudder oder einem anderen Hindernislauf teilzunehmen, dann erfährst du unter mudder-guide.de alles was du wissen musst, wobei sicherlich auch erfahrene Hindernisläufer auf ihre Kosten kommen.

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www.mudder-guide.de

Was jetzt nur noch fehlt ist ein bisschen Mut! In diesem Sinne, schnürt die Cross-Schuhe.